Reishunger

Hallo meine Lieben 🙂

ich melde mich mal wieder mit einer Entdeckungen die ich gemacht habe: Reis.
Am liebsten mag ich Basmati Reis vom Geschmack her, aber weil Naturreis die gesündeste Reissorte ist, esse ich vorzugsweise diesen. Als ich auf der Seite von foodsandeverything am stöbern war, fand ich einen Testbericht über Reishunger. Die Seite gefiel mir sehr gut und die Reissorten fand ich sehr ansprechend. Dort sind Reisarten, die man sonst eher im Bioladen nicht mal bekommt, zum Beispiel habe ich persönlich noch nie schwarzen Reis gesehen. Vor allem dieser Reis hatte mein Interesse geweckt. Am Ende landeten jeweils 600g schwarzer Reis und Vollkorn Basmati Reis in meinem Warenkorb und die Lieferung kam super schnell an.
Eine kleine 200g Packung Mochi Reis bekam ich sogar umsonst dazu, dafür bedanke ich mich an dieser Stelle recht herzlich! 🙂
Die Verpackungen sehen auch wirklich edel und robust aus, aber macht euch selbst mal ein Bild davon:

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Den schwarzen Reis habe ich heute auch endlich mal geöffnet und ausprobiert. Ich war ehrlich gesagt anfangs ein wenig geschockt, als das Wasser im Topf plötzlich tiefrot gefärbt war, dadurch wurde aus dem schwarzen Reis ein schwarz/roter Reis 😀

Zubereitet habe ich Brokkoli, wo ich am Ende den schwarzen Reis unter gemischt habe. Dazu gab es „spicy Tofu“. Dafür habe ich in einer Pfanne getrocknete Chilischoten mit Olivenöl leicht angebraten und dann den Tofu, der in Stücke geschnitten war, dazu getan. Am Ende salzen, pfeffern und mit Soja-Sauce abschmecken. Ich bin leider absolut kein Fan von Soßen, sonst hätte ich mir vielleicht Currysoße dazu gemacht.
So sah dann das ganze aus:

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Der Reis hat wirklich so geschmeckt, wie er beschrieben wird, er hat einen nussigen Geschmack. Was ich vor allem auch ganz toll finde ist, dass er bissfest ist. Bei Naturreis kann ich 2 Teller essen und werde einfach nicht satt davon, beim schwarzen Reis brauchte es heute nicht viel bis ich nicht mehr konnte. Auf jeden Fall Daumen hoch, bei Reishunger werde ich demnächst öfter mal bestellen!

Als weitere Beilage habe ich mir noch einen Salat gemacht den ich euch auch nicht vorenthalten möchte 🙂 Dieses Jahr habe ich Feigen ein bisschen für mich entdeckt und esse sie so oft ich nur kann. Deshalb habe ich sie mal in einem Salat ausprobiert: Dazu habe ich 2 Feigen in dünne Scheiben geschnitten, frischen Blattspinat und Schafskäse dazu gegeben und mit Balsamico-Dressing verfeinert. Ich fand der Spinat hat zu sehr dominiert, ich hätte ihn in kleine Stücke schneiden sollen. Aber alles in allem war der Salat wirklich lecker 🙂

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Wie läufts denn bei euch so? Man hört ja kaum noch was voneinander! 🙂

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend,
Meltem

Tree of Tea & der gescheiterte Versuch einer Challenge

Hallo zusammen 🙂

Der schöne Herbst ist auch hier in Köln angekommen, leider aber mit Regen und Erkältung. Das kommt mir grade recht, wo doch in ein paar Wochen schon der Marathon ist. Aber eine gute Sache hat das ganze dann doch: die Wahrscheinlichkeit, dass ich kurz vor dem Marathon wieder krank werde ist gering 😀

Juli hat wirklich sehr schön formuliert, was so toll am Herbst ist, und genau so geht es mir auch.  Nichts geht über lange Spaziergänge an einem hellen, freundlichen Tag mit leichtem Wind, der das Laub von den Bäumen an dir vorbei ziehen lässt. Anschließend wärmt man sich zuhause unter einer Decke auf mit einem leckeren Tee… Ist das nicht schön! 🙂

Apropos Tee 🙂 Ich habe neulich eine Marke ausprobiert, die ganz neu auf dem Markt ist. Und zwar geht es um Tree of Tea. Tree of Tea ist eine Tochterfirma der mymuesli GmbH. Kurz zu mymuesli: bei mymuesli kann man sich aus vielen verschiedenen Müslis sein Lieblingsmüsli aussuchen und kaufen. Wen die Auswahl nicht anspricht, kann sich sein Müsli selbst zusammen basteln. Mymuesli waren die ersten ihrer Art, viele versuchen seither die Idee des „mix-dir-dein-eigenes-Produkt“ zu kopieren.
Die mymuesli Gruppe umfasste bis vor kurzem Müsli, frisch gepressten Orangensaft, Kaffee und Noats. Nun also auch Tee.
Von  Green Cup Coffee bin ich wirklich begeistert und wolllte unbedingt auch den Tee ausprobieren. Ich habe ein Probierset geschenkt bekommen von meinem Freund, bestehend aus grünem Tee, schwarzen Tee und Kräutertee. 

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Den grünen Tee und den Kräutertee habe ich schon getestet und muss sagen… es überzeugt einfach überhaupt nicht. Grünen Tee sollte man nur maximal 2 Minuten ziehen lassen, sonst ist er ungenießbar aufgrund der freigesetzten Bitterstoffe. Bei diesem Tee hatte ich einmal vergessen den Tee rauszuholen und ließ ihn 15 Minuten ziehen. Was ist passiert? Nichts. Man konnte den Tee trinken ohne sein Gesicht zu verziehen. Auf der einen Seite hat das was gutes, weil man keinen Timer stellen muss, aber meine Befürchtung ist: durch den langen Transportweg und die schlechte Dichtung hat der Tee viel an Aroma verloren. Er schmeckt gut, aber für den Geschmack kann ich mir auch Beuteltee kaufen.
Beim Kräutertee ist das sogar noch ein bisschen schlimmer: da schnitten Beuteltees schon besser ab bei mir weil sie intensiver im Geschmack waren.
Vielleicht liegt es auch an der Verpackung, denn die ist sehr dünnes Aluminium und gut isoliert sieht es auch nicht aus. Oder der Tee stand einfach viel zu lange in der Luft. Ich kann da nur Vermutungen anstellen.
Lasst deshalb lieber die Finger von diesem Tee, außer ihr wollt euch selbst davon überzeugen lassen, dass er zu mild ist.
Ich bin viel auf der Suche nach leckerem grünen Tee, weil der vom Tee Gschwendner ist mir zum Beispiel zu stark. Kaum lasse ich den Tee über 1.30 min ziehen, kann ich die 3. Tasse nicht mehr austrinken. Wenn ihr also einen leckeren losen grünen Tee kennt, immer her damit 😀

Nun aber ein paar Worte zu meiner Challenge. Ich hatte 8 Tage wirklich gut ausgehalten aber ich habe gemerkt, dass ich zugenommen habe in der Zeit. Ich weiß auch wirklich nicht woran das liegt, ich habe mich ja richtig ernährt. Die Challenge habe ich aber auch noch aus einem anderen Grund beendet: ich habe darüber nachgedacht warum ich mir das überhaupt antue. Wenn ich Lust auf Schokolade oder ein Stück Keks habe, dann will ich mir das auch genehmigen. Ich achte jetzt wieder darauf, dass ich nur an meinem Ausnahmetag wirklich ungesundes esse und in der Woche streng darauf achte, und damit komme ich gut klar. Deshalb hat mir die Challenge schon geholfen, indem ich mich wieder dazu aufraffen konnte nur noch am Wochenende ungesund zu essen!

Soviel heute von mir 🙂

eure Meltem

kleines Update

Hallo zusammen,

kleines Update von mir: ich schreibe am Wochenende meine letzte Klausur (ja, wir schreiben samstags auch Klausuren , als hätte uns die Uni nicht schon genug gequält)  und dafür wird derzeit nochmal Vollgas gegeben. 
Zu meiner Challenge: die ersten 8 Tage habe ich erfolgreich hinter mir, habe nur ab und an meine Regeln etwas entschärfen müssen wie z.B. die unnötigen Fette, denn ohne Bratfett brät das Essen nicht! Am schwierigsten ist die Regel „nichts fertiges kaufen“, wie soll man das hinkriegen wenn man unterwegs ist? Deshalb achte ich da einfach drauf, dass ich keine Pommes esse, sondern z.B. eine Falafel. 
Der vegane Mittwoch erfreut mein Herz…nicht. Da vertrete ich einfach die Meinung, dass man die Milch auch vom Bauern und Käse beim Alnatura kaufen kann, denn da werden die Tiere nicht gequält damit sie Milch geben. Soweit ich weiß, müssen Kühe sogar Milch geben.
Aber ich will nicht die Veganer unter den Lesern auf mich hetzen. Es ist nur wirklich echt schwierig, weil man ständig auf die Zutatenlisten gucken muss ob da Milchzucker etc. benutzt worden ist, so macht Essen wirklich keinen Spaß. 
Mein Fazit bisher: noch hat die Challenge keine Veränderung ausgelöst. Ich habe eher den Drang entwickelt, die Tage zu zählen bis ich wieder was richtig ungesundes essen darf und kann mich einfach nicht entscheiden, was ich nach der Challenge essen soll! Soll es ein Besuch bei Burger King sein, oder doch eine saftige Pizza? 

Sportlich läuft sonst alles auch super, war letzte Woche 4mal laufen, für Krafttraining hab ich derzeit kaum Zeit weil ich mich nun noch die letzten 5 Wochen aufs laufen konzentrieren muss!

Und jetzt wird weiter gelernt, bis bald meine Lieben! 🙂

30 Tage Challenge

Es gibt eine Challenge von Attila Hildmann, bei der man 30 Tage nur vegan isst. Ganz so drastisch will ich es nicht machen, stattdessen habe ich es in eine 30 Tage Clean Eating Challenge umgewandelt.

Die Regeln sind ganz einfach, viele von denen hat Tosca Reno in ihrem Buch „The Eat-Clean Diet“ schon erwähnt und ich möchte endlich standhaft bleiben und mir und meinem Körper was gutes tun. Ihr könnt die Regeln für euch so umwandeln, dass ihr es auch durchziehen könnt, z.B. braucht niemand einen veganen Mittwoch einbauen, nur ich weiß dass es auch mal sehr gut tut auf Milchprodukte zu verzichten, allein schon weil es bei einigen (wie bei mir) das Hautbild verbessert.

Also: WER IST DABEI? 🙂 von heute an bis einschließlich 1.Oktober gilt die Challenge!

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Vollkorn-Pizza

Hallo 🙂

Ich bin sportlich wieder einigermaßen gut drin, nur hab ich soo einen Muskelkater vom Training gestern. Nach über 2 Wochen wieder Beine trainiert und mal wieder nicht gemerkt, dass die Gewichte ein klein wenig zu hoch waren für meinen derzeitigen Trainingszustand. Dabei hatte ich wirklich aufgepasst und bin mit den Gewichten schon runter gegangen!
Die nächsten 2 Tage werde ich das auskurieren und dann geht es wieder weiter mit dem laufen!

Ich stelle euch heute auch ein leckeres Rezept vor, was ich vor ein paar Wochen ausprobiert und erweitert habe:

Vollkorn-Pizza

Vollkorn Pizza

Zutaten für 1 mittelgroße Pizza:

Teig:

  • 25g Vollkornmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Eiweiße
  • eine kleine Prise Salz

Tomatensauce:

  • 1-2 EL Tomatenmark
  • Salz, Zucker
  • 1 TL Oregano
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Margarine

Belag:

  • Pizza-Käse
  • Mozzarella, in Scheiben geschnitten

Zubereitung:

  1. Für die Tomatensauce: zuerst die Margarine etwas im kleinen Topf schmelzen lassen. Dann die restlichen Zutaten hinzugeben und mit ein wenig Wasser kurz umrühren. Das ganze langsam (!) zum köcheln bringen und anschließend vom Herd nehmen.
  2. Für den Teig einfach alles zu einer homogenen Masse kneten und auf Backpapier verteilen.
  3. Die Tomatensauce drüber geben. Wenn die Sauce zu viel war, dann könnt ihr es einfach in eine Tupperdose tun und im Kühlschrank aufbewahren, ihr solltet sie jedoch bald wieder verwenden.
  4. Pizza Käse drüber streuen und dann die Mozzarella darauf verteilen.
  5. Bei 180° für ca. 5-10 Minuten in den Ofen – fertig!

Ich habe eine Rucola Pizza gemacht, dafür dann einfach vorher gewaschene Rucola auf die fertige Pizza gegeben. Ihr könnt natürlich benutzen was ihr wollt 🙂
Der Teig schmeckt wirklich gut, ich hatte anfangs beim kneten gedacht „Das ist doch viel zu wenig“ und hab die doppelte Menge benutzt, aber das war ein großer Fehler weil der Teig an einigen Stellen zu dick war (habe es nicht richtig verteilt). Die Pizza sättigt wirklich gut und was ich ganz toll finde ist, dass es mit 2 Eiweiß und ohne Milch gemacht wird.

Viel Spaß beim nachbacken!

eure Meltem