Training

Hallo zusammen,

erst einmal wünsche ich Julia gute Besserung! Hoffe dir geht es besser mit viel Tee und einer kleinen Auszeit. Es ist echt doof, wenn man gerade die Kalorien reduziert indem man die Ernährung auf den Kopf stellt und plötzlich holt einen die Erkältung ein.

Ich hab da eher ein anderes Problem und hoffe auf eure Hilfe 🙂 Nun mache ich seit einem Monat wieder regelmäßiges Krafttraining, will aber meine Kondition noch behalten. Dafür laufe ich 2mal die Woche. Daher muss ich mein Krafttraining auf 2 Einheiten die Woche reduzieren und weiß nicht ob mein Split so sinnvoll ist.
Und zwar mache ich an dem einen Tag Rücken- und Schultertraining, und an dem anderen Tag sind Brust und Beine an der Reihe. Arme mache ich nur zwischendurch und das auch nur selten, da sie durch die anderen Übungen schon genug belastet werden. Meine Trainingseinheiten dauern im Schnitt nur so 40-60 Minuten da ich viele Supersätze einbaue.
Ich habe letzte Woche angefangen 4 Sätze zu machen, bei Rücken 10 Wiederholungen, bei Beinen 15, Brust & Schulter jeweils 12.
Meine Frage nun an euch: Kennt ihr gute Rücken Übungen die ich machen könnte? Ich habe das Gefühl mein Rücken braucht neue Reize. Außerdem will ich am Rücken Masse aufbauen, habt ihr gute Tipps für mich? Und wie stuft ihr meine Splits ein? Sinnvoll/nicht sinnvoll?

Kleine Anmerkung vielleicht zu meinem Rücken Training: Ich mache diese Übungen: Klimmzüge frei/geführt, Rudern eng/breit, Latzug, Butterfly Reverse, Kreuzheben. Dazu noch ab und zu Latzug beim stehen mit gestreckten Armen.
Ich wäre über jeden Tipp sehr dankbar 🙂

Ich wünsche euch auf jeden Fall noch eine schöne Woche und bis demnächst,

Meltem

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Halbmarathon Vorbereitung

Hallo zusammen,

ich melde mich wieder nach einer erfolgreichen Woche voller Sport! Mittwoch habe ich den Zirkeltraining-Kurs bei uns an der Uni ausprobiert und die erste halbe Stunde war ich wirklich am Ende. Danach ging es zum Glück ruhiger zu. Und zwar haben wir folgendes gemacht: zuerst sollten wir uns ca. 10 Minuten warm laufen, danach kam die Trainerin und hat uns vorgezeigt was zu tun war. Fast jedesmal sollten wir dabei die Arme ausgestreckt halten und kreisen lassen – das tat natürlich fürchterlich weh! Danach kam das eigentliche Zirkeltraining und das war nicht ganz so toll weil man nur 40 Sekunden Zeit hatte pro Übung und als Neuling hat man 20 Sekunden schon verloren beim herausfinden, welche Übung nun gemacht werden sollte. Dennoch werde ich es noch ein paar mal austesten und sehen ob mir das Training ohne Gewichte was bringt als Ergänzung! 🙂

Nun aber zu meiner Halbmarathon Vorbereitung. Dieses Jahr kann man es wirklich schlecht als Vorbereitung bezeichnen, aber ich habe dennoch versucht mich danach zu richten. Zuerst einmal muss man gucken wie schnell man überhaupt ist und welche Zeit man sich vorgenommen hat. Läuft jemand 10km in unter 1 Stunde und hat sich als Ziel gesetzt, den Halbmarathon unter 2 Stunden zu laufen, so braucht er nicht viel Trainingszeit. Wenn man aber 10km in 1:20 Std läuft und sich dieses Ziel setzt, muss man mit mehr als 3 Monaten Training rechnen. man sollte auch darauf achten das Trainingspensum jede Woche nur auf maximal 10% zu erhöhen! entweder Geschwindigkeit oder Kilometer.

Beispiel: läuft man 2 mal die Woche insgesamt 20km, sollte man es in der nächsten Woche erhöhen indem man 1 mal mehr läuft, dafür dann aber nur 5km. Das ist in diesem Fall zwar eine Erhöhung um 20%, aber wir sind ja alle sportlich genug dass unsere Gelenke das noch aushalten. Am besten sollte man erst einmal bei 3 Läufen die Woche bleiben weil man das sonst schwer in den Alltag integriert bekommt. Der Körper sollte sich langsam daran gewöhnen und versuchen Ausdauer aufzubauen. Wenn man bei einem wöchentlichen Pensum von 40km angelangt ist (zB 12-13-14) hat man so langsam die Ausdauer, sodass man an der Geschwindigkeit arbeiten kann. Jetzt kommt es aufs Ganze: man sollte sich 10 Wochen vor dem Halbmarathon die Zeit nehmen um das eigentliche Training zu starten. Das bedeutet 4 Läufe, jedes im unterschiedlichen Intervall. Ihr könnt zum Beispiel so vorgehen: Dienstags Intervalle, Donnerstags Tempodauerläufe, Samstag GA2 Training, Sonntag GA1 Training. Wie geht man nun mit den Läufen um, wie genau soll man trainieren? Intervalle fängt man an indem man sich erst einmal warm läuft. Danach läuft man so schnell wie man kann 400m und macht 200m Pause indem man trabt oder geht. Das ganze macht man beim ersten Training fünfmal, dann kommen 1000er Intervalle hinzu und und und. Beim Tempodauerlauf habe ich angefangen indem ich wieder warm gelaufen bin, danach bin ich im zügigen Tempo 7km gelaufen und später wieder auslaufen. Da muss man auf seinen Körper hören und gucken wie schnell man sein kann wenn man sich eine bestimmte Strecke vornimmt. GA ist die Abkürzung für Grundlagenausdauer, damit ist, wie der Name schon sagt, gemeint, dass man an der Ausdauer arbeitet.  Wer nur auf Geschwindigkeit trainiert wird beim Halbmarathon Probleme bekommen weil er keine Ausdauer besitzt. Ga2 und Ga1 unterscheiden sich in ihrem Pulsbereich. Ga2 ist dabei das Training kurz unterhalb des anaeroben Bereichs, also 80-90% des Maximalpulses. Ga1 ist das Training was komplett im aeroben Bereich stattfindet und ist meist ein sehr langsamer Lauf bei 55-75% des Maximalpulses. Hier solltet ihr darauf achten den Pulsbereich nicht zu überschreiten. Wer mehr über das Grundlagenausdauer Training erfahren möchte und warum es so effektiv ist, dem sei dieser Artikel wärmstens zu empfehlen: Grundlagenausdauer.

es würde keinen Sinn geben wenn ich an dieser Stelle meinen kompletten Laufplan aufschreibe mit km Anzahl und Geschwindigkeit, da sich jeder in einem anderen Trainingslevel befindet. Ich schreibe euch dennoch meine ersten 3 Trainingswochen auf damit ihr einen groben Überblick habt wie es bei euch aussehen könnte.

Woche 1: Dienstag Intervalle 5x400m mit 200m Trabpause. Donnerstag Tempolauf 6km, ca 5:00min/km. Samstag GA2 10km, Sonntag GA1 13 km.

Woche 2: Dienstag Intervalle 6x400m mit 200m Trabpause. Donnerstag Tempolauf 7km. Samstag GA2 11km. Sonntag GA1 15km.

Woche 3: Dienstag Intervalle 3x1000m, Donnerstag Tempolauf 7km, Samstag GA2 12km, Sonntag GA1 17km.

Das hört sich alles verdammt viel an und das war es auch. Am wichtigsten ist tatsächlich, dass man vor dem eigentlichen Training viel Ausdauer hat. dafür muss man nicht 20km jede Woche laufen, aber 40km die Woche sollten es schon sein sonst bekommt man Gelenk Beschwerden. Bei unserer Halbmarathon Vorbereitung letztes Jahr waren wir zu 5. und nur 2 von uns sind beim Marathon gelaufen. Das lag daran, dass unser Trainingspensum zu hoch war, ich bekam zwischendurch auch starke Schmerzen an der Achilles Sehne und dem Kniegelenk. Mit Intervallen sollte man aber nicht vor den 10 Wochen beginnen, sonst ist die Puste für den Schluss raus. Tempoläufe tun zwischendurch auch mal ganz gut wenn man zB wenig Zeit hat zum laufen.

Falls ihr weitere Fragen habt  zu meinem Training, oder wenn ihr zb alle Intervalle aufgelistet bekommen wollt damit ihr nichts falsch macht, schreibt mir ruhig in den Kommentaren und ich antworte so schnell ich kann!

Viel Erfolg bei eurem Training, und ich hoffe ich konnte dir grob helfen Juli 🙂

Kürbis-Lauch Suppe

Hallo ihr Lieben,

endlich melde ich mich auch wieder 🙂 Es macht nur irgendwie keinen Spaß zu schreiben, wenn Julia und ich die einzigen sind, die berichten. Was macht ihr derzeit so, wie läuft es sportlich und ernährungs-mäßig? Ich höre ja schon seit Monaten nichts mehr von euch.

Heute habe ich ein richtig leckeres Rezept ausprobiert und bin nur am schwärmen! So eine leckere Kürbis Suppe habe ich wirklich noch nie gekocht! Hier das Rezept 🙂

Kürbis-Lauch Suppe

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Zutaten für ca. 4 Portionen:

1 Hokkaido Kürbis (ca. 700g)
3 Strauchtomaten (ca. 300g)
1 Lauch (ca. 200g)
1500 ml Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
2 EL Butter
1 EL Currypulver
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  1. Gemüsebrühe zubereiten, selbst gemacht am besten.
  2. Den Kürbis schälen und würfeln. Tomaten waschen, Strunk entfernen und auch würfeln. Tipp: Die Haut der Tomaten und die Kerne raus schneiden, da sie nach dem pürieren teilweise übrig bleiben.
  3. Die Enden vom Lauch abschneiden, dann längs aufschneiden, die einzelnen Blätter waschen und in etwas größere Stücke schneiden. Diese Stücke dann noch einmal längs in dünne Scheiben schneiden.
  4. Öl und Butter in einem großen Topf erhitzen und den Lauch darin anschwitzen. Das Currypulver dazu geben und bei geschlossenem Deckel weich dünsten.
  5. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen lassen. Kürbis und Tomate hinzugeben und nochmal aufkochen lassen.
  6. Danach bei geschlossenem Deckel 20 min köcheln lassen bis der Kürbis weich ist.
  7. Die Suppe mit dem Pürierstab pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Probiert es unbedingt mal aus, ich war begeistert 🙂

Auf Wunsch von Julia schreibe ich euch die nächsten Tage mal wie meine Halbmarathon-Vorbereitung war, dann könnt ihr euren eigenen Plan zusammen stellen und vielleicht macht ihr nächstes Jahr auch bei einem mit?
Für nächstes Jahr habe ich mir kleinere Wettkämpfe vorgenommen die 10-15km betragen sollen, mein Ziel wird es sein 10km in 45min zu laufen!

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend,

Meltem

Milch und Milchprodukte

Hallo ihr Lieben 🙂

Gerade habe ich etwas sehr interessantes gelesen und als Video gesehen und wollte euch das nicht vorenthalten!
Es geht um die gute alte Milch. Durch die Industrie wird sie seit Jahrzehnten als Calcium-Quelle angesprangert, schützt vor Osteoporose und stärkt die Knochen. Doch was ist dran?
In letzter Zeit beschäftige ich mich immer mehr mit der veganen Lebensweise und versuche herauszufinden, wie man Eiweiß, Vitamin B12, Eisen und Calcium auch aus pflanzlichen Quellen bekommt, weil ich vor habe, mich nach und nach vegan zu ernähren. So ganz werde ich es denke ich nicht schaffen, aber es ist immerhin ein guter Anfang wenn man sich zumindest zuhause mehr Mühe gibt, obwohl ich dazu sagen muss, dass ich wahnsinnige Angst vor Eisen-Mangel habe.

Ich habe nun mehr über Milch erfahren wollen, weil ich immer wieder gelesen habe, dass es giftig sein soll. dazu gibt es wirklich sehr viel im Internet, viele Studien wurden gemacht, doch ironischerweise weiß kaum jemand davon.
Als Einleitung zeige ich euch mal zwei Videos dazu, die mich wirklich stutzig gemacht haben:

Nun zu den Fakten:

  • Das Calcium in der Milch soll die Knochen stärken. Es bewirkt bloß leider das Gegenteil, es fördert Osteoporose. Denn: Milch übersäuert den Magen. Dadurch braucht der Körper Mineralstoffe um die Säuren zu neutralisieren, diese nimmt er aus den Knochen.
  • Milch ist schlecht für die Haut. Viele Menschen, darunter zähle ich leider auch, bekommen von Milchprodukten Pickel. Warum ist das so? Die Kühe werden in der Zucht nicht artgerecht gehalten, ihnen werden Pestizide verabreicht, sie schlafen zu wenig und werden gequält. Im Video von Welt der Wunder wird das ganze gut erklärt. Dadurch befindet sich Gift in ihrem Körper, was wir zu uns nehmen. Auch spielt unser Körper verrückt aufgrund der Hormone in der Milch. Der hohe glykämische Wert in der Milch bewirkt eine hohe Insulinausschüttung in unserem Körper, heißt: es kann zu Akne kommen.
  • Gut zu wissen: ca. 92% aller Giftstoffe, die wir Menschen konsumieren, stammen aus Tierprodukten! Erschreckend, aber wahr.
  • Die Inhaltsstoffe der Milch haben eine perfekte Zusammensetzung für das junge Kalb, leider aber nicht für den Menschen. Oder würdet ihr mit der Muttermilch ein junges Kalb füttern? Mit ca. 5 Jahren produziert der Körper eines Kindes das Enzym Laktase nicht mehr, welches die Laktose abspaltet, weil es keine Milch mehr braucht. Danach kann es zu einer Laktose-Unverträglichkeit kommen, an der fast 75% der Menschen weltweit leiden.
  • In Asien verträgt gerade einmal 1% der Bevölkerung Milch. Dort leiden viel weniger Menschen an Osteoporose und Krebs (siehe unten).
  • Es gibt mehrere Studien, in der gezeigt wird, dass Milch an Diabetes Mellitus Typ 1 beteiligt. ist. Das fand ich persönlich sehr erschreckend. Vor allem bei Kindern erhöht es das Risiko daran zu erkranken. Die Proteine der Milch – vor allem das A1 Beta-Casein- beeinflussen das Gleichgewicht im Darm und können zum Ausbruch von Diabetes führen.
  • Der mit Abstand schwerwiegendste Punkt ist jedoch der, dass Milch zu Krebs führen kann. Es gibt mehrere Studien, die darauf hinweisen, dass es zu Eierstockkrebs kommen kann durch den Konsum von Milch.
    Die Milch enthält verschiedene Wachstumsfaktoren, die für das junge Kalb gedacht sind. Es ist nicht abwegig, dass diese Wachstumsfaktoren einen ungewollten Effekt auf das Zellwachstum haben und somit Krebs verursachen können. Eines dieser Wachstumsfaktoren namens „insulin-like-growth factor 1“ wird in Verbindung mit Brustkrebs, Eierstockkrebs, Prostatakrebs und Akne gebracht.
    In einer anderen Studie wird darüber diskutiert, ob bei Kindern die Kuhmilch die Ausschüttung von körpereigenen Hormonen so umprogrammiert, dass dies im Erwachsenenalter zu Krebs oder Herzerkrankungen führen kann.

Wie kann man Milch ersetzen?

  • Der Calcium Bedarf eines Erwachsenen liegt bei 1000mg täglich. Schon in 100ml Milch stecken 120mg Calcium. In vielen pflanzlichen Quellen steckt verhältnismäßig sogar mehr Calcium! Zum Beispiel sind in 100g Mohnsamen mehr als das 10-fache wie in Milch drin, auch Gemüse und Hülsenfrüchte wie Spinat, Grünkohl, Champignons, Petersilie, Tahin, Mandeln, Cashews, Möhren und Chia Samen haben sehr viel Calcium. Mit einer ausgewogenen Ernährung lässt sich also ein Calcium Mangel vorbeugen.
  • wer auf sein tägliches Kaffee nicht verzichten will: probiert Sojamilch oder noch besser Mandelmilch aus, das schmeckt um einiges besser und ihr tut eurem Körper etwas gutes!
  • Käse und Quark haben weniger Giftstoffe als die reine Milch, diese kann man also zumindest mit weniger Angst essen.
  • Milch dient als Eiweiß-Quelle. Doch wusstet ihr schon, dass in Milch mehr Kohlenhydrate als Eiweiß steckt?
  • Statt Butter kann man Margarine benutzen, beim backen, auf dem Brot, etc.
  • Wenn man auf Milch nicht verzichten kann in bestimmten Momenten: Kauft Bio-Milch. Denn eine glückliche Kuh hat weniger Giftstoffe im Körper.

Auch für Tiere scheint es Wunder zu wirken, sich ohne Tierprodukte zu ernähren: ein Hund namens Bramble hat es ins Guiness Buch der Rekorde geschafft als ältester lebende Hund, weil er ausschließlich vegan ernährt wurde und dadurch 27 Jahre als wurde!

Das waren nun ein paar Fakten und Tipps für ein gesünderes Leben! Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen 🙂
Ich freue mich auf eure Anregungen!

Bis bald,

eure Meltem

Reishunger

Hallo meine Lieben 🙂

ich melde mich mal wieder mit einer Entdeckungen die ich gemacht habe: Reis.
Am liebsten mag ich Basmati Reis vom Geschmack her, aber weil Naturreis die gesündeste Reissorte ist, esse ich vorzugsweise diesen. Als ich auf der Seite von foodsandeverything am stöbern war, fand ich einen Testbericht über Reishunger. Die Seite gefiel mir sehr gut und die Reissorten fand ich sehr ansprechend. Dort sind Reisarten, die man sonst eher im Bioladen nicht mal bekommt, zum Beispiel habe ich persönlich noch nie schwarzen Reis gesehen. Vor allem dieser Reis hatte mein Interesse geweckt. Am Ende landeten jeweils 600g schwarzer Reis und Vollkorn Basmati Reis in meinem Warenkorb und die Lieferung kam super schnell an.
Eine kleine 200g Packung Mochi Reis bekam ich sogar umsonst dazu, dafür bedanke ich mich an dieser Stelle recht herzlich! 🙂
Die Verpackungen sehen auch wirklich edel und robust aus, aber macht euch selbst mal ein Bild davon:

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Den schwarzen Reis habe ich heute auch endlich mal geöffnet und ausprobiert. Ich war ehrlich gesagt anfangs ein wenig geschockt, als das Wasser im Topf plötzlich tiefrot gefärbt war, dadurch wurde aus dem schwarzen Reis ein schwarz/roter Reis 😀

Zubereitet habe ich Brokkoli, wo ich am Ende den schwarzen Reis unter gemischt habe. Dazu gab es „spicy Tofu“. Dafür habe ich in einer Pfanne getrocknete Chilischoten mit Olivenöl leicht angebraten und dann den Tofu, der in Stücke geschnitten war, dazu getan. Am Ende salzen, pfeffern und mit Soja-Sauce abschmecken. Ich bin leider absolut kein Fan von Soßen, sonst hätte ich mir vielleicht Currysoße dazu gemacht.
So sah dann das ganze aus:

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Der Reis hat wirklich so geschmeckt, wie er beschrieben wird, er hat einen nussigen Geschmack. Was ich vor allem auch ganz toll finde ist, dass er bissfest ist. Bei Naturreis kann ich 2 Teller essen und werde einfach nicht satt davon, beim schwarzen Reis brauchte es heute nicht viel bis ich nicht mehr konnte. Auf jeden Fall Daumen hoch, bei Reishunger werde ich demnächst öfter mal bestellen!

Als weitere Beilage habe ich mir noch einen Salat gemacht den ich euch auch nicht vorenthalten möchte 🙂 Dieses Jahr habe ich Feigen ein bisschen für mich entdeckt und esse sie so oft ich nur kann. Deshalb habe ich sie mal in einem Salat ausprobiert: Dazu habe ich 2 Feigen in dünne Scheiben geschnitten, frischen Blattspinat und Schafskäse dazu gegeben und mit Balsamico-Dressing verfeinert. Ich fand der Spinat hat zu sehr dominiert, ich hätte ihn in kleine Stücke schneiden sollen. Aber alles in allem war der Salat wirklich lecker 🙂

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Wie läufts denn bei euch so? Man hört ja kaum noch was voneinander! 🙂

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend,
Meltem

Tree of Tea & der gescheiterte Versuch einer Challenge

Hallo zusammen 🙂

Der schöne Herbst ist auch hier in Köln angekommen, leider aber mit Regen und Erkältung. Das kommt mir grade recht, wo doch in ein paar Wochen schon der Marathon ist. Aber eine gute Sache hat das ganze dann doch: die Wahrscheinlichkeit, dass ich kurz vor dem Marathon wieder krank werde ist gering 😀

Juli hat wirklich sehr schön formuliert, was so toll am Herbst ist, und genau so geht es mir auch.  Nichts geht über lange Spaziergänge an einem hellen, freundlichen Tag mit leichtem Wind, der das Laub von den Bäumen an dir vorbei ziehen lässt. Anschließend wärmt man sich zuhause unter einer Decke auf mit einem leckeren Tee… Ist das nicht schön! 🙂

Apropos Tee 🙂 Ich habe neulich eine Marke ausprobiert, die ganz neu auf dem Markt ist. Und zwar geht es um Tree of Tea. Tree of Tea ist eine Tochterfirma der mymuesli GmbH. Kurz zu mymuesli: bei mymuesli kann man sich aus vielen verschiedenen Müslis sein Lieblingsmüsli aussuchen und kaufen. Wen die Auswahl nicht anspricht, kann sich sein Müsli selbst zusammen basteln. Mymuesli waren die ersten ihrer Art, viele versuchen seither die Idee des „mix-dir-dein-eigenes-Produkt“ zu kopieren.
Die mymuesli Gruppe umfasste bis vor kurzem Müsli, frisch gepressten Orangensaft, Kaffee und Noats. Nun also auch Tee.
Von  Green Cup Coffee bin ich wirklich begeistert und wolllte unbedingt auch den Tee ausprobieren. Ich habe ein Probierset geschenkt bekommen von meinem Freund, bestehend aus grünem Tee, schwarzen Tee und Kräutertee. 

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Den grünen Tee und den Kräutertee habe ich schon getestet und muss sagen… es überzeugt einfach überhaupt nicht. Grünen Tee sollte man nur maximal 2 Minuten ziehen lassen, sonst ist er ungenießbar aufgrund der freigesetzten Bitterstoffe. Bei diesem Tee hatte ich einmal vergessen den Tee rauszuholen und ließ ihn 15 Minuten ziehen. Was ist passiert? Nichts. Man konnte den Tee trinken ohne sein Gesicht zu verziehen. Auf der einen Seite hat das was gutes, weil man keinen Timer stellen muss, aber meine Befürchtung ist: durch den langen Transportweg und die schlechte Dichtung hat der Tee viel an Aroma verloren. Er schmeckt gut, aber für den Geschmack kann ich mir auch Beuteltee kaufen.
Beim Kräutertee ist das sogar noch ein bisschen schlimmer: da schnitten Beuteltees schon besser ab bei mir weil sie intensiver im Geschmack waren.
Vielleicht liegt es auch an der Verpackung, denn die ist sehr dünnes Aluminium und gut isoliert sieht es auch nicht aus. Oder der Tee stand einfach viel zu lange in der Luft. Ich kann da nur Vermutungen anstellen.
Lasst deshalb lieber die Finger von diesem Tee, außer ihr wollt euch selbst davon überzeugen lassen, dass er zu mild ist.
Ich bin viel auf der Suche nach leckerem grünen Tee, weil der vom Tee Gschwendner ist mir zum Beispiel zu stark. Kaum lasse ich den Tee über 1.30 min ziehen, kann ich die 3. Tasse nicht mehr austrinken. Wenn ihr also einen leckeren losen grünen Tee kennt, immer her damit 😀

Nun aber ein paar Worte zu meiner Challenge. Ich hatte 8 Tage wirklich gut ausgehalten aber ich habe gemerkt, dass ich zugenommen habe in der Zeit. Ich weiß auch wirklich nicht woran das liegt, ich habe mich ja richtig ernährt. Die Challenge habe ich aber auch noch aus einem anderen Grund beendet: ich habe darüber nachgedacht warum ich mir das überhaupt antue. Wenn ich Lust auf Schokolade oder ein Stück Keks habe, dann will ich mir das auch genehmigen. Ich achte jetzt wieder darauf, dass ich nur an meinem Ausnahmetag wirklich ungesundes esse und in der Woche streng darauf achte, und damit komme ich gut klar. Deshalb hat mir die Challenge schon geholfen, indem ich mich wieder dazu aufraffen konnte nur noch am Wochenende ungesund zu essen!

Soviel heute von mir 🙂

eure Meltem

kleines Update

Hallo zusammen,

kleines Update von mir: ich schreibe am Wochenende meine letzte Klausur (ja, wir schreiben samstags auch Klausuren , als hätte uns die Uni nicht schon genug gequält)  und dafür wird derzeit nochmal Vollgas gegeben. 
Zu meiner Challenge: die ersten 8 Tage habe ich erfolgreich hinter mir, habe nur ab und an meine Regeln etwas entschärfen müssen wie z.B. die unnötigen Fette, denn ohne Bratfett brät das Essen nicht! Am schwierigsten ist die Regel „nichts fertiges kaufen“, wie soll man das hinkriegen wenn man unterwegs ist? Deshalb achte ich da einfach drauf, dass ich keine Pommes esse, sondern z.B. eine Falafel. 
Der vegane Mittwoch erfreut mein Herz…nicht. Da vertrete ich einfach die Meinung, dass man die Milch auch vom Bauern und Käse beim Alnatura kaufen kann, denn da werden die Tiere nicht gequält damit sie Milch geben. Soweit ich weiß, müssen Kühe sogar Milch geben.
Aber ich will nicht die Veganer unter den Lesern auf mich hetzen. Es ist nur wirklich echt schwierig, weil man ständig auf die Zutatenlisten gucken muss ob da Milchzucker etc. benutzt worden ist, so macht Essen wirklich keinen Spaß. 
Mein Fazit bisher: noch hat die Challenge keine Veränderung ausgelöst. Ich habe eher den Drang entwickelt, die Tage zu zählen bis ich wieder was richtig ungesundes essen darf und kann mich einfach nicht entscheiden, was ich nach der Challenge essen soll! Soll es ein Besuch bei Burger King sein, oder doch eine saftige Pizza? 

Sportlich läuft sonst alles auch super, war letzte Woche 4mal laufen, für Krafttraining hab ich derzeit kaum Zeit weil ich mich nun noch die letzten 5 Wochen aufs laufen konzentrieren muss!

Und jetzt wird weiter gelernt, bis bald meine Lieben! 🙂